Warenkorb
Keine Produkte im Warenkorb
 

Gedichte in Hildburghäuser Mundart, Neudeutsch

Gedichte in Hildburghäuser Mundart, Neudeutsch
Zum Vergrößern anklicken
Preis 8,95 €
Verfügbarkeit Lagernd
Artikelnr. Bue082
Hersteller Notensatz S. Fischer

Menge

Kategorie: Bücher

Die Broschüre beinhaltet 98 Seiten
mit Gedichten von Johannes Schneyer.
Das Format ist 13 x 18 cm
Die Bindung ist als Softcover ausgeführt
und  ist in neuer deutscher Schrift (keine Fraktur o.ä.)
Eine kleine Leseprobe finden Sie als pdf-Datei hier.

In diesem Buch finden Sie Gedichte in Hildburghäuser Mundart des fast vergessenen Heimat- und Mundartdichters Johannes Schneyer. Es sind Gelegenheitsgedichte, welche teilweise humorvoll Zeitkritik widerspiegeln, die noch heute im übertragenen Sinne ihre Gültigkeit haben.

Dr. Armin Human schreibt in seiner Chronik der Stadt Hildburghausen von 1886 zu Johannes Schneyer :„...hierselbst geboren am 13. Januar 1819 als Sohn des Schuhmachermeisters M. Schneyer, seit 1861 verheirathet mit Susanna Schurg, Tochter des Schornsteinfegers Schurg, nach längerem Leiden gestorben am 13. Dezember 1874. Ein Mann, der gediegene Schulkenntnisse und Charakterbildung der eiserneren Strenge G. Brückners, des einstigen Textius an hiesiger Bürgerschule, verdankte und seit vollendeter Schulzeit 40 Jahre lang in der Voitschen Fabrik als Maler beschäftigt war. Ein guter Bürger in bescheidener Stille, in Mußestunden ein Dichter, der durch seinen wahrhaft volkstümlichen Humor Vieler Herzen erfreute. Von seinen Gedichten seien hier nur genannt: „Das Achtläuten“, „Am Krautbergswaldle“, „Blei wer Du bist“, „Der Hersch“, Sünst und jetzt“. M. Werner hat sich durch Herausgabe der Sammlung anerkennenswerten Verdienst erworben.“

Am Wohnhaus Eisfelder Straße 5 in Hildburghausen befindet sich ein Hinweisschild, auf welchem steht: „Hier wohnte und starb Joh. Seb. Schneyer 1819-1874“. Weitere Hinweise, dass er zu dem „Verein“ der Dichter gehörte, welche sich in „Sendelbachs Gasthaus“ trafen, konnten bei Recherchen nicht gefunden werden und lässt somit viele Vermutungen offen.

Das Büchlein erscheint 98 Seiten stark im Format 13 x 18 in. An der Ausführung der 1883 erschienenen dritten Auflage wurden so wenig wie möglich Änderungen vorgenommen, um die Ursprünglichkeit zu wahren und somit auch diesen Schatz Hildburghausens - des „Kleinen Klassikers“ - der Nachwelt weiter zu erhalten. 

Keine weiteren Bilder für dieses Produkt vorhanden.